Wirk-, Blind- & Scheinleistung · Kompensation
Das Leistungsdreieck aus P, Q und S — und die Kondensatorleistung Qc, die nötig ist, um den Leistungsfaktor auf den Zielwert anzuheben. Mit Kapazität in µF, Stromreduktion und Einsparung an Leitungsverlusten.
cos φ₁ vom Typenschild, aus der Netzanalyse oder der Stromrechnung (Blindarbeit).
Netzbetreiber verlangen meist mind. 0,90 induktiv; 0,95 ist ein gängiger Zielwert. 1,00 (Vollkompensation) wird in der Praxis vermieden.
Dreieckschaltung: kleinere Kapazität je Kondensator, in der Praxis der Regelfall.
S² = P² + Q² · P = S·cosφ · Q = S·sinφ · Q = P·tanφI = S/(√3·U) · 1~ I = S/UQc = P · (tanφ₁ − tanφ₂)C = Qc / (3 · 2πf · U²) je Kondensator ·
Stern C = Qc / (2πf · U²) je Strang · Wechselstrom C = Qc / (2πf · U²).
Die Dreieckschaltung braucht nur ein Drittel der Kapazität — deshalb ist sie der Regelfall.cosφ₁/cosφ₂, die Leitungsverluste
(∝ I²) im Quadrat davon: Ersparnis = 1 − (cosφ₁/cosφ₂)². Freigewordene Scheinleistung
steht für zusätzliche Verbraucher zur Verfügung — Trafo und Zuleitung werden entlastet.