VDE 0100-410 · Netzimpedanz-Verfahren · Plus
Reihenschaltung von Einspeisung und Leitungen bis zum Fehlerort: Ik3 max (Schaltvermögen), Ik1 min mit Abschaltprüfung (LS & NH gG) und der Spannungsfall ΔU über dieselbe Leitungskette.
Wert kommt meist vom Netzbetreiber (Hausanschluss). R/X ≈ 0,3 typisch am NS-Verteiler.
Sk″ = 0 → ideale (starre) Netzeinspeisung, nur der Trafo begrenzt.
Ia = magnetischer Auslösestrom des LS.
Ein Verbraucher am Ende der Kette (Ib fließt durch alle Leitungen). Richtwert Grenze: 3 % (DIN 18015-1), Beleuchtung oft strenger.
Ik3 = cmax · Un / (√3 · Zk) mit Zk = √(R²+X²) je Phase.Ik1 = cmin · U0 / Zs, U0 = Un/√3, Schleifenimpedanz Zs aus Hin- und Rückleiter (L+N/PE).R = l / (γ · n · A) mit γCu = 56, γAl = 35 m/(Ω·mm²) bei 20 °C; Reaktanz je Ader über X′ (Vorgabe 0,08 Ω/km).ZT = (uk/100)·Un²/SrT, RT = Pk·Un²/SrT², XT = √(ZT²−RT²); optional Netzimpedanz ZQ = cmax·Un²/Sk″.Ik1 ≥ Ia bzw. Zs ≤ Zs,max = cmin·U0/Ia. LS: Ia = 5/10/20·In (Typ B/C/D).ΔU = √3·Ib·Σ(R·cosφ + X·sinφ), 1~ ΔU = 2·Ib·Σ(…); ΔU% = ΔU / U(3~:Un, 1~:230) · 100. Nur die Leitungen zählen, nicht die Einspeisung; ein Verbraucher am Kettenende.