VDE 0100-410 · Netzimpedanz-Verfahren
Reihenschaltung von Einspeisung und Leitungen bis zum Fehlerort. Liefert den dreipoligen Höchstwert Ik3 max (Schaltvermögen) und den einpoligen Mindestwert Ik1 min mit Prüfung der Abschaltbedingung.
Wert kommt meist vom Netzbetreiber (Hausanschluss). R/X ≈ 0,3 typisch am NS-Verteiler.
Sk″ = 0 → ideale (starre) Netzeinspeisung, nur der Trafo begrenzt.
Ia = magnetischer Auslösestrom des LS.
Ik3 = cmax · Un / (√3 · Zk) mit Zk = √(R²+X²) je Phase.Ik1 = cmin · U0 / Zs, U0 = Un/√3, Schleifenimpedanz Zs aus Hin- und Rückleiter (L+N/PE).R = l / (γ · n · A) mit γCu = 56, γAl = 35 m/(Ω·mm²) bei 20 °C; Reaktanz je Ader über X′ (Vorgabe 0,08 Ω/km).ZT = (uk/100)·Un²/SrT, RT = Pk·Un²/SrT², XT = √(ZT²−RT²); optional Netzimpedanz ZQ = cmax·Un²/Sk″.Ik1 ≥ Ia bzw. Zs ≤ Zs,max = cmin·U0/Ia. LS: Ia = 5/10/20·In (Typ B/C/D).